Digitalisierung und ERP-Einführung
Prüfen, was der Betrieb wirklich braucht, System auswählen, Datenübernahme begleiten, Stammdaten aufräumen. Einführung so, dass die Belegschaft sie annimmt.
Beratung für Digitalisierung und Betriebsabläufe
Ich komme in den Betrieb, schaue mir an, wie gearbeitet wird, und sage Ihnen, wo Zeit und Geld verloren gehen. Was daraus wird, entscheiden Sie. Ich begleite die Umsetzung, bis sie im Alltag funktioniert. Zwei bis zwanzig Mitarbeiter, Familienbetrieb oder frisch übernommen.
Wenn Sie gerade übernommen haben und niemand Ihnen sagen kann, wie die Abläufe wirklich laufen, ist das der Normalfall. Dafür gibt es den ersten Rundgang.
Kein Verkaufsgespräch, kein Abo. Antwort innerhalb eines Werktags.
Wer dahinter steht
Mit siebzehn habe ich die Ausbildung in einer Digitaldruckerei begonnen. Dort lief ein ERP-System, das nur Teile des Betriebs abdeckte: Das Lager wurde weiterhin in Excel geführt. Als ein Großauftrag über 60 Rollups hereinkam, wurde er aus drei verschiedenen Chargen geliefert, und der Lieferant stand wegen einer Bestellung vor der Tür, die niemand im Blick hatte. Nicht weil jemand schlecht gearbeitet hätte, sondern weil die Abläufe zueinander nicht passten.
Später kam die Getränkebranche dazu: Bei Niemand Spirits in Hannover habe ich an der Digitalisierung mitgearbeitet, vom Bestellvorgang bis zur Übergabe des Versands an einen Dienstleister. Bei einem Display-Hersteller ging es darum, ein Geschäft in wenigen Monaten auf andere Produkte und andere Kunden umzustellen, als Messen und Digitaldruck wegbrachen.
Diese Betriebe waren unterschiedlich, das Muster war gleich: Die Software war nicht das Problem, sondern der Ablauf, den sie abbilden sollte. Deshalb fange ich dort an, wo gearbeitet wird.
Transparenz: Bei Niemand Spirits handelt es sich um das Unternehmen meines Vaters, Sebastian Otto, der als Mitgründer aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden ist. Diese Nähe nenne ich offen, weil sie für die Beurteilung der Referenz relevant ist.
Leistungen
Ein Betrieb hat selten nur ein Problem. Meistens hängen Lager, Versand, Buchhaltung und Kundenservice an denselben fehlenden Absprachen. Deshalb arbeite ich nicht an einer einzelnen Stelle, sondern schließe die Lücken, die den Betrieb ausbremsen.
Der Umfang wird im Erstgespräch festgelegt und schriftlich angeboten. Kleine Aufgaben laufen auf Stundenbasis, größere Vorhaben als Paket mit Festpreis. Kein Abonnement, keine Mindestlaufzeit.
Wenn Sie wissen, wo es hakt, können Sie auch nur diesen Teil angehen.
Prüfen, was der Betrieb wirklich braucht, System auswählen, Datenübernahme begleiten, Stammdaten aufräumen. Einführung so, dass die Belegschaft sie annimmt.
Rechnen, ob Lager, Kommissionierung und Versand im Haus bleiben oder zu einem Dienstleister wandern. Schnittstellen und Übergaben festlegen.
Auftragsabwicklung, Verpackung, Rücksendungen, Sortimentspflege. Jeder Schritt bekommt eine Zuständigkeit und eine Prüfung.
Vom Ladenverkauf zum lokalen Bestellweg, von einer Plattform zu mehreren. Bestände, Preise und Bearbeitungszeiten bleiben an einer Stelle gepflegt.
Gebühren prüfen, Zahlarten auswählen, Abstimmung mit Buchhaltung und Steuerberatung, Rückbuchungen und Mahnwege klären.
Wenn ein Geschäftsfeld wegbricht: Bestand aufnehmen, Zahlungsfähigkeit sichern, neue Standbeine aufbauen, Entscheidungen mit Zeitplan.
Auftritt, Bestellweg, Pflegeaufwand. Umgesetzt mit Partnern, koordiniert von einer Stelle.
Was Ihre Kunden tatsächlich suchen, welche Kanäle arbeiten, welcher Aufwand dauerhaft leistbar ist.
Betriebsübernahme, Nachfolge, Sortimentsentscheidungen, Preisgestaltung, Investitionsplanung.
Jede dieser Leistungen ist aus einem der unten genannten Projekte entstanden. Was ich nicht selbst gemacht habe, biete ich nicht an.
Arbeitsweise
Ich spuke niemandem in die Suppe. Ich stelle mich neben Sie, schaue mit und sage, was mir auffällt. Umgesetzt wird, was Sie für richtig halten.
Der erste Schritt ist ein Rundgang durch den Betrieb: Auftragsannahme, Lager, Versand, Buchhaltung. Ich frage nach, wie es gemacht wird, nicht wie es im Handbuch steht. Ihre Leute kennen die Abläufe, ich kenne die Muster dahinter.
Danach schreibe ich auf, was ich gesehen habe: welche Schritte doppelt erfasst werden, wo Material liegt, wo Geld unbemerkt abfließt. Keine Folien, sondern eine Liste der Stellen, an denen es hakt, samt Aufwand.
Sie bekommen zwei oder drei Wege mit dem jeweiligen Aufwand, den Kosten und dem, was sie Ihrem Team zumuten. Ich sage, welchen ich für tragfähig halte, und begründe es. Entscheiden tun Sie.
Wir testen zuerst an einer Stelle, meist zwei bis vier Wochen. Trägt es dort nicht, korrigieren wir, bevor der ganze Betrieb umgestellt wird.
Am Ende steht eine Anleitung, die Ihr Team ohne mich nutzt. Ich will nicht derjenige sein, den man anrufen muss, damit der Laden läuft.
Referenzen
Ich nenne nur Projekte, die ich selbst begleitet habe, und nur Angaben, die nachvollziehbar sind. Wo keine belastbare Zahl vorliegt, steht keine.
Getränkeherstellung, Hannover
2021 bis 2022
Der Betrieb war von null aufgebaut: eigener Gin, Großhandel, eigener Onlineshop, Flaschen und Geschenksets über mehrere Kanäle. Bestellungen wurden per Hand zusammengestellt, die Bestandsführung lief in Tabellen neben dem Shop, Versand und Rückläufer wurden selbst gestemmt. Gewachsen war das Geschäft, nicht die Struktur dahinter.
Hinweis: Das Unternehmen gehört meinem Vater Sebastian Otto, der als Mitgründer aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden ist. Diese Verbindung nenne ich offen.
Lebensmitteleinzelhandel, Hannover
2026
Ein Ladengeschäft mit Laufkundschaft, gewachsen über Jahre. Umsatz und Kundenkreis hingen am Standort; ein bundesweiter Versand wäre für Lebensmittel wirtschaftlich nicht tragfähig gewesen. Bezahlung im Laden war auf Bargeld und Kartenterminal beschränkt.
Dieselbe Entscheidungsvorlage zur Kanalwahl liegt als Kurz- und Langfassung schriftlich vor.
Werbetechnik und Messebau, Hannover
2020
Das Geschäft lebte von Messen und Digitaldruck. Als Messen ausfielen und Büros geschlossen wurden, brach der Hauptumsatz weg, während Lager, Personal und Fixkosten blieben. Der bestehende Onlineshop brachte für die verbliebenen Produkte zu wenig.
Krisenarbeit in wenigen Wochen. Aus Messebauer wurde ein Anbieter von Ausstattung für den Publikumsverkehr.
Details zu einzelnen Projekten nenne ich im Gespräch, nicht auf der Website.
Für wen
Ich arbeite mit Betrieben zwischen zwei und zwanzig Mitarbeitern, mit Neugründungen und mit Übernahmen. Nicht mit Konzernen und nicht mit Start-ups, die eine Wachstumsstory brauchen.
Übernahme steht an oder ist gerade vollzogen, und die Abläufe hängen an Personen, die bald nicht mehr da sind. Wir schreiben auf, wie gearbeitet wird, bevor jemand geht, und entscheiden dann, was digitalisiert wird und was bleiben darf.
Sie fangen neu an und wollen nicht in zwei Jahren aufräumen, was heute falsch angelegt wurde. Wir richten Bestellungen, Rechnungen, Lager und Kundendaten so ein, dass sie mitwachsen, statt später abgelöst zu werden.
Zwei bis zwanzig Mitarbeiter, gewachsen über Jahre, vieles läuft nach Erfahrung. Es funktioniert, kostet aber Kraft: Abende im Büro, Ausfälle, niemand kann einspringen. Hier setze ich an.
Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Betrieb passt? Das klärt das Erstgespräch, nicht diese Seite.
Häufige Fragen
Nichts. 30 Minuten, per Telefon, Video oder bei Ihnen im Betrieb. Danach bekommen Sie eine Einschätzung. Wenn ein Auftrag daraus wird, steht der Umfang schriftlich im Angebot.
Kleinere Aufgaben auf Stundenbasis, größere Vorhaben als Paket mit Festpreis. Kein Abonnement, keine Mindestlaufzeit, keine Provisionen von Softwareanbietern.
Sie schicken eine Anfrage über das Formular oder rufen an. Ich melde mich innerhalb eines Werktags, wir stimmen einen Termin ab. Für den ersten Rundgang brauche ich etwa zwei Stunden im Betrieb.
Nein. Meist ist eher zu viel Software im Haus, die nicht zusammenspielt. Ich schaue zuerst auf die Abläufe und prüfe dann, was vorhanden ist und was ersetzt werden sollte.
Das ist der häufigste Grund, warum Digitalisierung scheitert. Deshalb arbeite ich an den Arbeitsplätzen und mit den Leuten, die es betrifft, statt Anweisungen von oben zu geben. Wenn jemand einen Ablauf für unsinnig hält, hat er meistens recht.
Vor Ort arbeite ich in Hannover und der Region. Für weiter entfernte Betriebe geht vieles per Video, alles andere besprechen wir im Erstgespräch.
Angaben aus dem Kontaktformular nutze ich nur, um die Anfrage zu beantworten. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung. Betriebsdaten sehe ich nur, wenn Sie sie im Projekt freigeben, und ich gebe sie nicht weiter.
Ja, bis es im Alltag läuft: Einweisung, Testphase, Anpassung, Übergabeunterlagen. Was ich nicht selbst mache, etwa Programmierung oder Grafik, koordiniere ich mit Partnern und bleibe Ihr Ansprechpartner.
Kontakt
Ich schaue mir an, was Sie beschreiben, und sage Ihnen, ob und wo ich helfen kann. Passt es nicht, sage ich das auch.
Termine stimmen wir nach der Anfrage ab. Ich buche nichts automatisch in einen Kalender, weil meist vorher zwei Sätze geklärt werden müssen.